Montag, 12. März 2007

Top Shelf drinking in NEW YORK

Via Cocktails with cramper

Das New York Magazin stellt in seinem Artikel "Top Spots for each Poison" die besten Plätze für die jeweiligen bevorzugten Vergiftungsarten vor (Cramper nennt es dann passender TOP SHELF DRINKING).

Bar relevant:

Martinis - PEGU CLUB
half and half martini - halb Gin, halb trockener Vermouth, Orange Bitter, lemon twist. Der Drink kommt in sehr kleinen vorgekühlten Gläsern, der "Rest" wird dazu in einer Mini Karaffe auf crushed ice serviert. Selbst die Oliven werden vorgekühlt. Ich möchte die Vergiftungsmöglichkeiten um den Pegu Hendricks Martini ergänzen.

Margarita - DOS CAMINOS SOHO
800 bis 1000 Bestellungen an guten Abenden, 115 Tequilla im back board, der Limettensaft wird für jeden Drink a la Minute frisch gepresst (und Deutschland wartet noch auf eine brauchbare Handpresse! ).

Mojito - MILK AND HONEY
Das Milk and Honey arbeitet mit einen gewaltigen Trick - Die Bartender "verprügeln" die Minze. Sie halten die Stengel mit einer Hand und schlangen die Minze auf die andere. Die feinen Kapilaren brechen auf und geben ein Minz Aroma frei. Ganz ohne Muddler und andere Brachial Methoden (von Limettenstücken im Drink, Crushed Ice und anderen Caipirinah Anlehnungen ganz zu schweigen)- die Drinks werden nicht Bitter!


Bloody Mary - BEMELMANS BAR
Barkeeper Veteran Tommy Rowles kommt jeden Tag etwas früher zur Arbeit, um ohne Zeugen seinen Würzmischung anzurühren. Niemand kennt das Rezept, den Geschmack dafür viele New Yorker! Sie sollten früh kommen, die Bloody Mary ist irgendwann am Abend ausverkauft.

Caipirinha - THE GOOD FORK
"FAZENDA MOE DE QURO" Cachaca, mit flüssigem Zucker statt festem Zucker, die Limetten werden frisch gepresst und direkt mit dem Drink geschüttelt. Man schwört auf diese Zubereitetung, ist man so doch in der Lage, eine Süß-Saurer Harmonie zu gewährleisten.

Hot buttered Rum - Death and Co.
hausgemachte! Butter für einen hot buttered Rum. Was soll man mehr sagen - probieren!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

wie genau funktioniert das beim milk&honey mit der minze? die geprügelten stengel kommen ins glas, dann die zutaten und dann auf eis verrührt oder wie? was soll der unterschied zum pressen/knicken sein?

Joerg Meyer hat gesagt…

Die Minze wir angeschlagen. Der Drink wird ähnlich eines Rum Collins (Pedro Collins?) zubereitet. Vor dem Sodas zusetzen wir die Minze ins Glas geben und der Drink wird kurz stehen gelassen. Die Minze gibt ein feines Armona ab. Der Drink wird mit Soda aufgefüllt.

Muß gestehen habe es auf Cuba auch nicht so gesehen, aber in NY probiert und der Drink war exellent.

Original Mojito ist ein bleibt vorerst ein lokaler Drink. Die cubansische Minze, herbas buena, gibt es hier einfach nicht - und sie schmeckt anders.

Dennoch, die M&H Spearmint verprügel Collins Variante ist gut.

Anonym hat gesagt…

entschuldige, aber der drink wird erst kalt gerührt und danach kommt die Minze hinein?
ja, cuba... die einwohner heute trinken den mojito auch ohne limetten, quasi als sparkling mint julep. ebenfalls sehr gut.

Joerg Meyer hat gesagt…

jaein....

Rum, Limettensaft, frischer Lime juice (Bitters?) ins Glas und mit wenig Eiswürfel verrühren. Minze hinzu, warten! Rest Eiswürfel, mit Soda toppen, kurz umrühren !

Gabriel Daun hat gesagt…

Hallo!
Die(brauchbare) Handpresse ist auch in Deutschland erhältlich. Ich habe selbst schon mit ihr gearbeitet. Bestellbar ist sie auf www.mexicotrading.de. Unter Produkte findet man den pdf-Katalog, S. 18, "Limetten Presse". Leider weiß ich nicht, wie viel man für das gute Stück berappen muß, hoffe aber, dem einen oder anderen hier damit eine Freude gemacht zu haben.

Liebe Grüße aus Mainz,
Gabriel