Samstag, 3. März 2007

Bartenders make their own bitters...


Distillery209 028
Originally uploaded by cramper.
Vor kurzem entdeckte ich das Fotoset "Distillery 209 Bitters Making" bei meinem flickr contact cramper. "Bitters making?" - das war ein Nachfragen wert. Camper English, so Crampers Name, ist eigentlich Journalist und schreibt neben seinem Cocktail Blog für verschiedene Magazine, unter anderem für SFGate. Die kleine Destillerie 209 lud seiner Zeit zu einem Bitters Making Event ein. Neben Barkeepern aus San Francisco war auch Cramper eingeladen und berichtete über diese Veranstaltung.

"Many bartenders had ideas about what they wanted to create, so they brought or requested special herbs and other ingredients. (Common ingredients in bitters include angostura bark, gentian, orange peel, quassia and quinine.) Raglin made three different versions of apricot bitters. McDonnell focused on North African flavors including Ethiopian coffee beans, and also sweetened his bitters with raisins and figs. He hopes they'll work well with bourbon, as well as with the nutty qualities of Port and sherry. Other bartenders created bitters flavored like apple pie and pumpkin spice.
At the distillery, bartenders added their herbs to a four-times-distilled neutral spirit that is the base for 209 Gin. The bitters infused in glass jars at the distillery for two weeks, before bartenders returned to test, dilute and add sweetener, and bottle the results.
Slanted Door's Colliau, along with bar manager Erik Adkins, made about eight kinds of bitters, with varying degrees of success. "I tried a kaffir lime bitters that didn't work out. It smelled amazing but didn't taste so good. We made one called the Fall Blend with persimmons and warm spices in it. I think there is potential for using that in a cocktail. It was definitely a learning experience and something I would love to do again now that I know how my decisions affected the outcome."

Wie Cramper mir von diesem Event berichtete, war diese Veranstaltung hoch interessant. Zum einen, gewann die Destille Anregungen für verschiedene Bitters, die Sie plant, eventuelle auf den Markt zu bringen (Sie machen übrigens guten Gin). Zum anderen regte dieser Bitters Event die Bartender an, sich dem Thema Bitters zu öffnen. Einige experimentieren immer noch an einem gelungenem Signature Bitter für die eigene Bar.

Ich habe mit Stephan Berg über diese Idee gesprochen. Wir beiden sind der Meinung, dass so ein Bitter Making Day bei uns in Deutschland eine Interessante Veranstaltung sein könnte. Wir überlegen so einen "Bitters (making) Day" in Deutschland durchzuführen und würden uns über Ideen und Anregungen zum Thema Bitters Making via Kommentar freuen.
  • Was würde am meisten beim Thema Bitters interessieren?
  • Sollten Bitters selbst hergestellt werden?
  • Wenn ja, was macht den größten Reiz an der Produktion aus?
  • Welche Themen müssen bei so einem Bitters Day unbedingt angesprochen werden?
Fragen über Fragen, für Anregungen und Ideen sind wir sehr dankbar.

Kommentare:

stephan berg hat gesagt…

man kann natürlich auch per kommentar interesse an der teilnahme an solch einem event bekunden. denkbar wären hamburg oder münchen, sollte das interesse riesig sein, machen wir gern auch eine european bitters tour.

Torben Bornhöft hat gesagt…

Wäre diese Veranstaltung nur für professionelle Bartender gedacht?

stephan berg hat gesagt…

natürlich kann jeder daran teilnehmen!

Torben Bornhöft hat gesagt…

dann: Interesse definitiv vorhanden!

Mike (Triobar) hat gesagt…

Die Idee einer Bitters Tour klingt fantastisch...
also wenn du Hilfe brauchst,
meine kleine Bar + das Netzwerk stehen hinter euch...

Kent Steinbach hat gesagt…

Super Idee, hätte großes Interesse!

Joerg Meyer hat gesagt…

Hey Torben, Mike und Kent.

Freut mich, das Euch die Idee gefällt. Wäre schön, wenn Ihr hier noch Ideen, Wünsche,Anregungen etc. zu so einem Treffen geben könntet.

Kent, 5:13 AM, sieht nach ner ziemlich langen Sonntags Schicht aus...

Mike (Triobar) hat gesagt…

kleine geschichtliche Abhandlung waere toll und natuerlich dann die extreme Anwendbarkeit, sowie eventuelle Tips und Tricks was bei einer eigenen Bitters-Produktion zu beachten waere.
Haltbarkeit und Kosten sollten auch angesprochen werden, sowie Gesundheitshinweise...
---als erstes Brainstorming mal---

Torben Bornhöft hat gesagt…

Ein geschichtlicher Abriss würde mich auch sehr interessieren... Wie waren bitters früher, wie kann man dem wieder nahe kommen...?

Anonym hat gesagt…

Würde mich auch auf jeden Fall interessieren, besonders, wenn es in Hamburg stattfindet.

Torben Bornhöft hat gesagt…

Sorry für den Doppelpost...
Was mir noch einfiel: Früher schmeckten die Spirituosen anders... Was muss man bei den Bitters verändern, um sich demr Kombination als Ganzes wieder zu nähern? Ist das überhaupt noch möglich?