Die Rückkehr des klassichen Cocktails scheint in den Redaktionen der großen Medien nach und nach Einzug zu halten. Nach der Präsentation von Sir Dandy & Sir Alex hat nun ein weiterer Barmann den Kampf gegen Unwissen und Sex on the Beach angetreten.
Michael Meinke, aka OLD TOM /wahlweise Moleculare Mike, von der Triobar Berlin, hat einen Artikel:
MIXEN WIE OPA bei Frankfurter Rundschau online unters Cocktailvolk gebracht.
Vorgestellt werden ein Mai Tai (ohne naturtrüben Apfelsaft ;-), ein Manhattan, ein Martini, der Travel Mixologists Cosmopolitain und der Lufthansa Cocktail. Guter Artikel - schön beschrieben ... einzig und allein beim Martini Cocktail war ich mir nicht sicher ob der geneigte FR Leser 125,00 Euro für 4 cl Old Tom Gin zu schätzen weiss - aber dank Haromex und anderen wird er sicherlich auch bald wieder einen für 12,50 bekommen.
Marascino und Old Tom kannte ich aus einen Martinez Cocktail, dann mit "Italian Vermouth".
In einem Martini sind sie mir noch nicht bekannt gewesen - aber man lernt nie aus.
Wer 125,00 Euro für diese Variante ausgeben möchte, muss sich eventuelle etwas gedulden. Herr Meinkes Triobar zieht in kürze um und ist dann ab Oktober an neuer Adresse soweit mir bekannt ist als privater Club wieder da. Nähres wird Michael Meinke sicherlich in kürze verlauten lassen.
Welche Veröffentlichung oder Arbeit hat Ihrer Meinung nach am meisten für die Verbereitung des Cocktails getan? Die Bücher von Thomas Jerry oder Harry Johnson? Irgend ein anderes von uns so geschätztes Buch? Irgendeine Bar? La Floridita, Harry's Bar oder die Long Bar? Im deutschsprachigen Raum die erstklassige Arbeit von Helmut und Jens? Oder sollen wir sogar so vermessen sein und die Bar Blogger, die Internetforen und andere 2.0 Lösungen als Quelle für die Verbreitung der Cocktailkultur nennen?
So sehr der Dolch in meinem Herzen schmerzt ... bei Lichte betrachtet haben all die erstklassigen oben genannten Arbeiten und Personen wie WIR wissen viel für den Cocktail getan, für dessen massenhafte Verbreitung sind aber andere Schreckgespenste verantwortlich .
Die Top 3 der "wir haben den Cocktail den Massen zugänglich gemacht..." Werke
der Film Cocktail mit Tom Cruise
Coyote Ugly und Tequila saufende Blondienen
James Bond - als Smirnoff Werbe Ikone mußte er grauenhafte Vodka Martini Cocktails statt Champagner trinken
Die Auswirkungen des schmierigen 80er Sunnyboys mit seinen bunten Kreationen, der bestiefelten Blondinen und des Vodka Proleten im Smoking sind heute je nach Art des Arbeitsplatzes mehr und weniger stark festzustellen. Diese Werke hatten im Gegensatz zu den von uns geschätzten Kandidaten einfach das größere Publikum.
Um so erfreulicher fand ich vor kurzem die Darbietung von Dandy Bermisa und Alexander Hauck im ARD Buffet. Wer das Format ARD Buffet kennt, weiss das es bei dieser Mittagssendung um, und das soll nicht negative gemeint sein, etwas "leichtere" Inhalte geht.
Umso verwunderter war ich nun, als ich die Präsentation von Dandy und Alex sah -- erwartet hätte ich Caipirinha, Sex on the beach, Pina Colada und andere Verdächtige. Nicht weil die beiden frankfurter Barprofis solche Drinks empfehlen würden, sondern weil der Sender dies für das Format angebracht gehalten hätte. Weit gefehlt!
Die Beiden mixten dem ARD Publikum einen Old Fashioned, eine Gin Fizz oder z.B. eine Tommys Margarita. Ob die Damen und Herrn vom Buffet geahnt haben, dass die Drinks auf Ihren Tropentresen zu den derzeit angesagtesten Getränken gehören? Keine Squall Gläser, kein Kokos Sahne Quatsch, keine bunten Frucht Drinks - übel dekoriert.
Die dargebotennen Gläser ließen das Herz eines jeden Profi Trinkers höher schlagen. Ein Zeste zur Deko, leichter Cuisine Stile und Cocktail Bitters statt Grenadine!
An dieser Stelle nun möchte ich Dandy und Alexander zum Ritter für Barkultur schlagen. Sie haben es verdient. Sie haben einen Publikum von ca. 1,5 Millionen Zuschauern mehr Barkultur geboten, als es der Bitters-Blog und ähnliche in den nächsten 100 Jahren schaffen werden.
Alle Bartender sind den Beiden zu tiefen Dank verpflichtet. Kommen doch nun Gäst in die Bar und sagen nicht: Ich hätte gerne weiss großes buntes, mit Kokos und Obstsalat....
Vielmehr gilt es sich nun vor dem ARD Büffet Mütterchen in acht zu nehmen und Ihr auf Augenhöhe zu begegnen. Sie könnte eine Tommy's Margarita bestellen, natürlich nur mit frischen Säften und Agaven Dicksaft aus dem Reformhaus. Bei der nächsten Bestellung wird Sie fragen, welche Bitters Sie in der Bar für den Martini verwenden - natürlich mit Gin Herr Bond - die Frau weiss was Sache ist.
Mit dieser Darbietung hat Charles die THEME Awards - Bartender of the Year UK 2007 gewonnen. Schön daran sind seine Abhandlungen über Kälte und Konsistenz in Bezug auf Alkohol und Eiweiß --- Er ist der Meister
Deutsche Wettbewerbsveranstalter sollten hier gnadenlos kopieren. Da diese Mixwettbewerbe hierzulande eher bedeutungslos geworden sind, würde ein Mikrofon und eine lockere Atmosphäre eine unterhaltende Darbietung statt Langeweile erzeugen...
In seiner gewohnt investigativen Art konnte der Bittters-Blog hier die Machenschaften des Mixology Magazins zu Berlin vollkommen offenlegen. Die Aufsichtbehörden sind informiert...
Nicht ganz ohne Stolz entdeckt ein Münchener Bitters Produzent seine Produkte in einer erstklassigen Publikation. Ein gewisser Helmut A. fand ebenfalls Einzug in dieses Heftchen.
Gerüchten zufolge ist eine geplante "Barshow" im Großraum Düsseldorf abgesagt worden. Gut so ... dort hätte man sicherlich folgendes erwarten dürfen...
Einige Aufnahmen bei der London Barshow galten als verschwunden .. heute hab ich das Tape wiederentdeckt und einen Teil davon hochgeladen. Der Rest liegt im Safe und wird bei Bedarf gegen die Darsteller benutzt :-)
Hier nun Ago Perrone bei der Zubereitung eines Ramos im der erstklassigen Montgomery Bar in Notting Hill.
Bei meinem letzten New York Besuch, konnte ich die Königin unter den Cocktailkirschen ausfindig machen. War mir diese in Kirsch Brandy eingelegte Traumkirsche im Pegu Club, Milk & Honey und Angels Share unter die Augen gekommen, konnte ich Sie seiner Zeit bei DER New York Adresse für Bartender, Le Nells in Brooklyn, ausfindig machen. Das Glas mit gut einem Liter Inhalt war damals mit knapp 30 Dollar nicht wirklich günstig und musste auf Grund von Ausfuhrbestimmungen am Flughafen verspeißt werden.
Der Patron des Cafe Paris, Thomas, hat nun wieder einmal eine Reise in seine Heimat Frankreich unternommen, und diesemal war er von mir mit einem Suchbild der begehrten Kirsche ausgestattet. Und, siehe da, nach etwas längerer Recherche konnte er die kleine Feinkost Manufaktur in den Tiefen Frankreichs auftun und hat mir ein Auto voll Kirschen besorgt. Ich konnte die edle Frucht nur im 3 kg Einmachglas bekommen und die gut 70 Euro pro Glas erinnern irgendwie an Kokain statt an Kirsch Preise. Aber, wer will seinen Gästen schon "billige" Kirschen servieren.
Das Produkt ist erstklassig, Maraska Kirschen mit Kirschbrandy Geschmack und einer ganz leichten Mandel Note ohne dabei süß zu sein. Feinherb würde es gut beschreiben. Ab heute macht eine Kirsche im Manhattan wieder Sinn, die feine Note verleiht dem Antica & Rye Gemisch einen besonderen Geschmack.
Ein Glas (von achtzehn) werden wir im Rahmen der Traveling Mixologists Veranstaltung in Köln dem geneigten Publikum offerieren. Neben einem der ersten wieder erhältlichen OLD TOM Gins gibt es somit auch "echte" Cocktailkirschen.
Gerüchten zufolge wird eine Berliner Bar Diva am kommenden Donnerstag in Hamburg sein und in einem "erweiterten" Wohnzimmer Gin lastige Drinks mit ebend jenen Kirschen servieren. Nähere Informationen hierzu gerne per email.
Mixologist/Bartender of the Year Criteria: The absolute best drinks mixer. The winner should be proficient at making all recognized classic drinks and also have created contemporary cocktails which have been copied by his/her peers. • (winner) Audrey Saunders, Pegu Club, New York NY Other finalists: • Duggan McDonnel, Cantina, San Francisco CA • Murray Stenson, Zig Zag Café, Seattle WA
World’s Best Cocktail Bar Criteria: This award recognizes the international influence on cocktail trends and seeks to award the world’s best cocktail bar. (US bars are not excluded.) • (winner) Pegu Club, New York, NY Other finalists: • Hawksmoor, London UK • Lonsdale, London England
Best New Cocktail Bar Criteria: Only bars which have opened in the 12 months preceding the awards may be nominated. This award aims to reward new creativity and ideas as well as well executed drinks. • (winner) Bourbon & Branch, San Francisco CA Other finalists: • Cantina, San Francisco CA • Vessel, Seattle WA
Best Classic Cocktail Bar Criteria: Classic bars continue to uphold best bartending practices and serve drinks in relaxed lounge-like environments. The judges are looking for bars which uphold this tradition (but are not necessarily old) and offer superb service and consistently well made drinks. (Hotel bars are eligible) • (winner) Zig Zag Café, Seattle WA Other finalists: • Flatiron Lounge, New York, NY • Pegu Club, New York NY
Best Drinks Selection Criteria: A venue stocking an outstanding range of spirits and liqueurs. The judges will favor discernment as well as sheer numbers of bottles stocked. • (winner) Zig Zag Café, Seattle WA Other finalists: • Brandy Library, New York NY • Pegu Club, New York NY
Best New Cocktail/Bartending Book Criteria: The best book published in 2006 regarding cocktails, liquor, bars, bar design or bartending in general. New editions of existing works published in 2006 may also be nominated. • (winner) “Art of the Bar: Cocktails Inspired by the Classics”, by Jeff Hollinger and Rob Schwartz Other finalists: • “Drinkology EATS” by James Waller • “Hip Sips: Modern Cocktails to Raise Your Spirits” by Lucy Brennan
Best New Product Criteria: This is awarded to what the judges consider to be the best new cocktail ingredient (spirit, liqueur, syrup or juice) or piece of cocktail equipment (muddler, shaker etc.). To qualify products must be on general retail sale in at least three US states. • (winner) St-Germain Elderflower Liqueur Other finalists: • 209 Gin • Regan’s Orange Bitters #6
Best Cocktail Menu Criteria: The judges seek to reward innovative and thirst inducing cocktail menus. Both the design and content will be considered. • (winner) Papparazzi Other finalists: • Restaurant Eugene • Zig Zag Café
Best Drinks Brand Representative/Brand Ambassador Criteria: An award which recognizes the importance of personality in the promotion of drinks brands. • (winner) Simon Ford, Plymouth Gin Other finalists: • Charlotte Voisey, Hendrick’s Gin • H. Joseph Ehrlman, Square One Organic Vodka
Wie bei Paul Clarkes "Cocktailcronicles", nach aufregendem Aufenthalt bei den Tales of the Cocktails in New Orleans, zu lesen war, war auch Joe Fee (Fee Brothers Bitters) mit von der Partie und überraschte mit einem neuen Grapefruit Bitters und einem Spiced Syrup.
Auf der Webside gibt es noch keinen Hinweiss darauf, aber wenn Paul es sagt wird es stimmen. Es gibt also weiter Bewegung im Bitters Segment-ich werde ein Fläschchen besorgen!
... das wird ein Fest für die Marken und Patentanwälte von Bacardi. Im Cocktailforum habe ich heute einen Link aufgetan: Bombay Dry Gin Essenz
Das hat der gute alte Bombay Sappphire nicht verdient. Im Bild eine meiner Meinung nach dreiste Anlehnung an das Bombay Sapphire Etikett ... im Text dann: " Für insgesamt 2,25 Liter eines Gins mit reinem mildem Wacholderaroma. Zutaten: Natürliche Aromen von u.a. Wacholder, Koriander, Engelwurz, Zitronen- und Orangenschalen ..."
Als wir mit Herrn Meyer kürzlich in London zum Hendricks Crocket Tournier eingeladen waren, trafen wir auch Chris McMillian, ein Gründer des Museum of the American Cocktail und einer der wenigen derer, die auch Bartender sind. Chris arbeitet in der Library Lounge im Ritz Carlton in New Orleans und ist soetwas wie ein "bunter Hund" in New Orleans-jeder Barinteressierte kennt ihn. Weiterhin ist Chris einer der Leute die sich mit der Geschichte der Stadt sehr gut auskennen.
Chris hat auch ähnliche Online Videos wie Robert Hess, nicht ganz so professionell aufgenommen, aber vielleicht mit mehr Authenzität. In einer Episode geht es um den Grossen New Orleans Cocktail-The Sazerac.
Jüngst erreichte mich folgende Mail mit Aufruf zur Teinahme am Grand Marnier Trophy 2007. Also auf in die Küche und alles auf möglichst kreative Weise mit Grand Marnier kombiniert!!!
"GRAND MARNIER® Trophy 2007: Wer zieht ins Grand Finale in Paris ein?
Internationaler Cocktailwettbewerb in 28 Ländern. Deutscher Vorentscheid auf der eat’n STYLE am 6. September in Hamburg
Oberhaching, 20. Juli 2007 - Bereits zum vierten Mal krönt GRAND MARNIER® außergewöhnliche Drinkkreationen mit der GRAND MARNIER® Trophy 2007. In Zusammenarbeit mit der International Bartenders Association (I.B.A.) wird in insgesamt 28 Ländern der internationale Cocktailwettbewerb veranstaltet. Bis zum 17. August 2007 können Barkeeper ihre Eigenkreationen einreichen. Neben attraktiven Preisen winkt dem Sieger des Deutschen Vorentscheids die Teilnahme am Grand Finale, das im kommenden Jahr in Paris ausgetragen wird. Kreativität ist gefragt, denn auf die Teilnehmer wartet in diesem Jahr eine besondere Herausforderung. Gesucht wird eine Longdrinkkreation im „Cuisine Style“ - dem derzeitigen Mixtrend in den Cocktailbars. Eine Jury unter Vorsitz von Mauro Mahjoub, D.B.U.- bzw. I.B.A.-Mitglied und Gewinner diverser nationaler und internationaler Cocktailwettbewerbe, ermittelt unter allen Einsendern zehn Finalisten, die in einem spannenden Finale am 6. September auf der eat’n STYLE in Hamburg gegeneinander antreten.
Der „Cuisine Style“: Frische Aromen aus der Küche erobern die Bar
Ob scharfer Chili, anregender Ingwer oder duftende Vanille - beim „Cuisine Style“ eröffnen exotische Gewürzaromen in Verbindung mit GRAND MARNIER® unbekannte Geschmacksdimensionen. Das intensive Orangenaroma mit einer feinen Cognac-Note lässt sich auf vielfältige Weise mit anderen Aromen kombinieren. Auch Basilikum, Wasabi oder Zitronengras finden in den erfrischend neuen Drinkkreationen Verwendung und werden die neuen Stars der Bar. Alle professionellen Barkeeper sind aufgerufen ihre Kreativität unter Beweis zu stellen und den GRAND MARNIER® Longdrink im „Cuisine Style“ zu kreieren! Einsendeschluss für die Drinkkreationen ist der 17. August 2007.
Das Teilnahmeformular für die GRAND MARNIER® Trophy kann per E-Mail unter grandmarnier@rpm-berlin.com oder der Fax-Nr. 030 4000 66 66 angefordert werden."
The Traveling Mixologists will give credits to one of the most important European barbooks "The Savoy Cocktail Book". Written by legendary barman Harry Craddock and first published in 1930, this book made Europe the epicenter of cocktail culture in the 30`s and gave important influence for future generations of bartenders all around the globe. During the evening they will bring back long forgotten concoctions and a few ones altered to be suitable for the 21 century.
Vielen ist Dominik MJ ein Begriff. Vor kurzem wurde er auf dem Cocktailwelt Blog vorgestellt. Nun hat er zusammen mit einen Koch die "Cooking & Mixology Show" auf Youtube hochgestellt.
Mir hat es sehr gut gefallen - coole Gläser!
Zwei kleine Minuspunkte (winzige) möchte ich dem Video anhängen. Der Sound erschöpft sich über 5 Minuten und mir wären die Live Kommentare der Personen lieber gewesen (und wahrscheinlich auch interessanter) als dieses Dudeldudel.
Beim letzten Drink wird eindeutig der falsche Bitter benutzt :-> Stephan - ich denke hier sollte mal ein Sample Richtung Dubai.
Es mag am mangelden Licht im Winter und an hellen Nächten im Sommer liegen, dass man sich in Finnland offenbar eine Marotte der besonderen Art leistet. Wie Spiegel online jüngst in einem Bericht über skurile Bars in Finnland berichtet, ist man die klassischen Darreichung von Alkohol leid. Wenn es gefällt, zumindest ist in der Eishölle der Wodka schön kalt!
Joachim Klose ist der "neue" Außendienstmitarbeiter bei APS Hamburg. Er reiste nach Berlin, lernte Dominik Galander kennen und die Beiden ersonnen einen kreativen Brainstorming Workshop für Bartender. Am vergangenen Dienstag nun, luden APS Hamburg und der Bartending & Service Berlin Bartender aus der Region zum ersten Brainstorming Workshop für Bartender in Golden Tulip Hotel ein. Sinn und Zweck der Veranstaltung war es, die Meinungen, Anregungen und Ideen von Bar - Profis zu bestehenden Bar Tools und Materialien einzuholen. Darüber hinaus wurden Ideen für neue Tools gesucht.
Eine gute Nachricht konnte gleich zu beginn allen Anwesenden mitgeteilt werden: "Die" Limettenzange ist endlich in Deutschland angekommen. APS hat verschiedene Anbieter gefunden und kann dieses von allen Bartendern und Tommy's Margarita Trinkern gesuchte Tool nun kurzfristig anbieten.
Alternative zu den bestehenden Modellen wurden Schwachpunkte gesammelt um in Zukunft eventuelle ein weiter entwickeltes Modell auf den Markt zu bringen. Relative schnell wurde allen Anwesenden klar, das es trotz einer derzeit erhältlichen großen Auswahl an z.B. Ausgiessern, Barspoons, Eisschaufeln etc. in vielen Bereichen noch Änderungswünsche gibt. Karim el Hamami von APS stellte z.b. einen neu entwickelten Ausgießer vor, der nahezu alle gewünschten Änderungswünsche berücksichtigte. Auch hier gab es noch minimale Änderungswünsche wie ein etwas höher liegendens Luftloch sowie der Wunsch nach drei, bis vier "Größen", da unterschiedliche Flaschenhälse (Benediktine Dom = klein, Absolut = Groß) nach unterschiedlichen Größen verlangen.
Um diesen speziellen Wünschen von Barprofis in Zukunft gerecht zu werden, hat APS eine neue Serie ins Leben gerufen - PROBAR. Unter diesem Label werden Sie in Zukunft sehr hochwertige Profi Tools für Bartender entwickeln. Ich freue mich schon auf dem im Workshop entstandenen Barspoon .... mehr wird nicht verraten! Bilder...
Kontakt: Joachim Klose klose @ apssupply.com APS Glass & Bar Supply Tools for crafting fine Drinks & Cocktails Obenhauptstrasse 1 - D-22335 Hamburg Tel +49-40-4800310
Dominik Galander dominik @ bs-berlin.com Bartending & Service Berlin Bermannstrasse 110 10961 Berlin Tel + 49 - 30 - 6900 1835
Das diesjährige Bartender Croquet wurde von uns und anderen euphorisch gefeiert. Heute hat mein Herz geblutet - während ich mit einem gewissen H.Adam einen mutigen Feldversuch in bodenständiger Trinkkultur unternommen habe, entging uns ein fantastischer Event. Im nächsten Jahr werden wir nicht fehlen!
"Wie man Understatement schreibt, hat er auch nie gelernt..." war die treffende Beschreibung eines mir gut bekannten Bartenders über einen sendungsbewußten und selbstverliebten Gast - recht hatte er! Obwohl Eigenlob wahrscheinlich unausweihlich zum "journalistischen" Handwerk gehört, kommt es auf die (erträgliche) Menge an. Nicht umsonst schwöre ich auf die Verwendung eines Jiggers, eines Barlöffels und eines Dashbottles. Ein Drink wird mit "zuviel" nicht gut, eine Pressemitteilung mit einer großen Portion Eigenlob nicht zwingend besser. Heute erblickte ich auf gleich drei "News" Ticker die Pressemiteillung des Meiniger Verlags :
18.07.2007 BarZone - Neue Barmesse in Berlin Messe rund ums Bar-Business in Berlin - Branche zeigt sich begeistert / Meininger Verlag steigt ins Messegeschäft ein Im Mai 2008 macht die Meininger Verlags GmbH Berlin zum Meetingpoint der internationalen Barszene. Sowohl Barkeeper wie auch Betreiber von Gastronomiebetrieben finden auf der internationalen Tradeshow „BarZone“ nicht nur Trends, Produktinnovationen, Tastings und Design-Konzepte rund ums Bar-Business, sondern auch professionelles gastronomisches Management-Know-how und Kontaktforen, die als attraktives Rahmenprogramm die Messe komplettieren. Mit der Barmesse „BarZone“ schließt der Meininger Verlag eine Lücke in der deutschen Messelandschaft: Sowohl die Zulieferindustrie als auch die professionellen Barkeeper und Barbetreiber erhalten hiermit eine Plattform um sich auszutauschen und inspirieren zu lassen. Die Präsentation wird jünger und trendorientierter sein als alle bisherigen Gastronomiemessen in Deutschland und den internationalen Spirit des Bar-Business in Szene setzen. „Die etablierte Szenen-Gastronomie und potenziellen Aussteller haben das Konzept mit Begeisterung aufgenommen“, so Initiator Christoph Meininger.
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Soweit so gut. Eine Barmessse... nun denn. Daran ist nichts auszusetzten und ich wünsche dem Meininger Verlag gutes Gelingen bei Ihrem Projekt. Dennoch:
Man verzeihe mir ein erneutes Posten des Pressetextes mit meinen Gedanken, die mir beim Lesen kam:
BarZone - Neue Barmesse in Berlin Messe rund ums Bar-Business in Berlin - Branche zeigt sich begeistert (ja...seit Monaten spricht jeder Barkeeper nur noch vom diesem Event, nur wußte bis Vorgestern NIEMAND davon.) / Meininger Verlag steigt ins Messegeschäft ein (Schuster bleib bei deinen Leisten) Im Mai 2008 macht die Meininger Verlags GmbH Berlin zum Meetingpoint der internationalen Barszene.(ja, leider nur 3 Jahre zu spät ... seit spätestens dieser Zeit weiss jeder ernstzunehmende Bartender das Berlin einer der Meetingpoints der internationalen Barszene ist) Sowohl Barkeeper wie auch Betreiber von Gastronomiebetrieben finden auf der internationalen Tradeshow „BarZone“ (der Name BarZone läßt schlimmes vermuten - wäre BarZzzone nicht passender?) nicht nur Trends, Produktinnovationen, Tastings und Design-Konzepte rund ums Bar-Business, sondern auch professionelles gastronomisches Management-Know-how und Kontaktforen, die als attraktives Rahmenprogramm die Messe komplettieren.(Ich befürchte der Trend Moleculare Mixology wird auch hier wieder aufflammen) Mit der Barmesse „BarZone“ schließt der Meininger Verlag eine Lücke in der deutschen Messelandschaft: (wieder zu spät - das Mixology Magazin Berlin hat die Lücke schon vor längerer Zeit recht professionell geschlossen - die BCB - Bar Convent Berlin Mitte Oktober 2007 bringt erstmals im deutschsprachigem Raum Internationale Bargrößen auf die Bühne) Sowohl die Zulieferindustrie als auch die professionellen Barkeeper und Barbetreiber erhalten hiermit eine Plattform um sich auszutauschen und inspirieren zu lassen. (Es ist sicherlich richtig, das FizZzZz zwar ein ansprechendes Magazin im allgemeinen ist, aber niemals eine Plattform für professionelle Bartender ist oder war - das Angebot diese Plattform zu schaffen ist sehr freundlich, aber unnötigt, denn sie existiert schon seit Jahren) Die Präsentation wird jünger und trendorientierter sein als alle bisherigen Gastronomiemessen in Deutschland und den internationalen Spirit des Bar-Business in Szene setzen( MM was?). „Die etablierte Szenen-Gastronomie und potenziellen Aussteller haben das Konzept mit Begeisterung aufgenommen“ (Wer denn bitte so...?), so Initiator Christoph Meininger...
FizzZZzzZZ ist ein gut gemachtes Magazin für die "Szenengastronomie" aber meiner Meinung nach defintive kein Barmagazin. Freue mich über Meinungen der Leser wie und wo Sie FizzZZzzZZ sehen. Die Barszene ist klein in Deutschland und seit einigen Jahren bildet sich eine Art nationales Netzwerk heraus. Das jemand Barfremdes wie die FizzZZzz sich plotzlich als Bartender nahe platzieren will, ist aus dem einen oder anderen Grund vielleicht verständlich, von Seiten der Glaubwürdigkeit meinerseits aber nicht gegeben. Dafür wurde in meinen Augen in der Vergangenheit zu wenig für die "Barszene" getan.
Den ganzen Wirbel um den Urvater der Tikikultur ausser acht lassend, stellen wir heute einmal die Frage, was den in einer Tiki Bar auf keinen Fall an Spirituosen fehlen sollte. Eine gute Auswahl an Rum wäre sicherlich nicht zum Nachteil, bei Falernum, Orgeat, Curacao oder richtiger Grenadine geht die Sucherei aber auch schon los.
Auf dem von mir geschätzten Blog Drinkboston.com gab es vor gar nicht langer Zeit einen Beitrag, wie man den seine Tiki Bar bestücken sollte und genau dieser Beitrag rief etliche Kommentatoren auf den Plan die sehr gute Empfehlungen zur Spirituosenauswahl geben. Sicherlich wird das ein oder andere Fläschchen in Deutschland nur mit äusserster Mühe zu beschaffen sein, aber schlimmstenfalls etwas tiefer in die Tasche greifen und in U.K. ordern.
Hier auf jeden Fall eine Anleitung für die Herstellung eines "privat" Falernum um dem ganzen eine eigene Note zu geben und der mangelden Distribution in Deutschland ein Schnippchen zu schlagen. John’s Falernum #1 (a.k.a. ‘Zig Zag Brand Falernum’) Ingredients: - 6 cups water - 3 cups sugar - 8 ounces chopped ginger - 70 crushed allspice berries - 35 whole cloves - ½ teaspoon almond extract - ½ teaspoon vanilla extract - 100ml fresh lime juice - 160ml Cruzan white rum
Makes about 1.75 liters of syrup Directions: Make a simple syrup from the water and sugar and leave at a boil. Add the ginger, allspice, and cloves and simmer for about 30min. Let the mixture cool for 40min and then strain. Add extracts, lime juice, and rum and stir well. Strain through a cheese cloth into a bottle. Keep refrigerated. Recipe by: John Pyles Comments and suggestions: jpyles@uci.edu
In Trader Vics "Book of Food and Drink" von 1946 gibt man grosszügig Credits an Don the Beachcomber für die Kreation des wohlbekannten ZOMBIES.
1 ounce Jamaica rum ( Red Heart or Myers`s) 2 ounces Puerto Rican rum (Ron Merito or Brugal) 1/2 ounce Demerara 151 proof (Lemon Hart) 1 ounce orange curacao (De Kuyper or Nuyens) 1 ounce lemon juice 1 ounce orange juice 1/2 ounce grenadine 1 dash Pernod or Herbsaint
Sein Kommentar dazu: "Why people drink them i don`t know, but i`ll bet you make one before you throw this book away, and i`ll bet you drink more of these than any other drink in this book."